Leipziger Allerlei
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Der sächsische Frühlings-Klassiker: Junges Gemüse, Morcheln und feine Flusskrebse in einer hellen Butter-Krebsbutter-Soße.
Mehr als nur Gemüsemischung aus der Dose
Wer 'Leipziger Allerlei' hört, denkt leider oft an tiefgekühlte Erbsen mit Karotten. Ein Jammer. Das Original ist ein unglaublich feines, fast aristokratisches Gericht aus dem 19. Jahrhundert. Als ich es das erste Mal streng nach Tradition gekocht habe – mit frischen Spargelspitzen, Morcheln und echten Flusskrebsen – ist mir aufgefallen, warum dieses Gericht früher als Delikatesse galt. Es ist eine Feier des Frühlings. Jeder Bissen schmeckt pur, leicht und nach frischem Gemüse, abgerundet durch die milde, leicht nussige Krebsbutter.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein luxuriöses Gemüsegericht mit großer Tradition.
- Perfekt, um den ersten Spargel des Jahres zu feiern.
- Die Krebsbutter bringt einen unvergleichlichen Geschmack in die Soße.
Allergene
Bitte beachte die Informationen zu Allergenen und Unverträglichkeiten.
Küchengeräte
Zutaten
Zutaten
- 200 g junger grüner & weißer Spargel, 200 g junge Karotten
- 150 g frische Erbsen, 100 g Blumenkohlröschen
- 20 g getrocknete Morcheln, 150 g Flusskrebsschwänze
- 50 g Krebsbutter (ersatzweise gute Süßrahmbutter)
- Etwas Mehl, Gemüsebrühe und Sahne für die Soße
Zubereitung
Die getrockneten Morcheln in warmem Wasser einweichen (das Einweichwasser später filtriert für die Soße aufheben!). Das Gemüse putzen, in mundgerechte Stücke schneiden.
Karotten, Spargel, Blumenkohl und Erbsen nacheinander in kochendem Salzwasser bissfest blanchieren. Jede Gemüsesorte hat eine andere Garzeit! Sofort in Eiswasser abschrecken, damit die Farbe erhalten bleibt.
Die Krebsbutter (oder normale Butter) in einem Topf zerlassen, etwas Mehl einrühren (helle Mehlschwitze). Mit Gemüsebrühe, dem filtrierten Morchelwasser und einem Schuss Sahne ablöschen. Köcheln lassen, bis die Soße bindet.
Die eingeweichten Morcheln, das blanchierte Gemüse und die Flusskrebsschwänze in die heiße Soße geben. Nur noch sanft erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss abschmecken.
Tipps und Variationen
- Zubereitungstipp: Frische Zutaten sind für dieses Rezept essentiell. Regionale Produkte heben den Geschmack deutlich an.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Im Kühlschrank: Das Gericht hält sich luftdicht verschlossen 2-3 Tage im Kühlschrank.
Aufwärmen der gebratenen Variante: In einer Pfanne mit etwas Butter bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten von jeder Seite aufwärmen. Mikrowelle funktioniert, nimmt aber die knusprige Konsistenz. Ofen bei 180 °C für 10 Minuten ist die bessere Alternative.
| Nährstoff | Pro Portion (ca. 4 Stück) |
|---|---|
| Energie | 780 kcal |
| Fett | 22 g |
| ↳ davon gesättigte Fettsäuren | 9,5 g |
| Kohlenhydrate | 48 g |
| ↳ davon Zucker | 2,8 g |
| Ballaststoffe | 3,2 g |
| Eiweiß | 28 g |
| Salz | 1,8 g |
Häufig gestellte Fragen
Wie lange ist das Gericht haltbar?
Luftdicht verpackt hält sich das Gericht problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank.
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